podcastreihe

kosmopolitisches Denken

Prof. Dr. Harald Schwaetzer im gespräch mit Anette schober-knitz

KOSMOPOLITISCHES DENKEN TEIL 1: GRENZE

KOSMOPOLITISCHES DENKEN TEIL 2: BEGEGNUNG

Prof. Dr. HARALD SCHWAETZER IM GESPRÄCH MIT ANETTE SCHOBER-KNITZ

Prof. Dr. HARALD SCHWAETZER IM GESPRÄCH MIT ANETTE SCHOBER-KNITZ

KOSMOPOLITISCHES DENKEN TEIL 3: SELBSTGESTALTUNG ALS WELTGESTALTUNG

Prof. Dr. HARALD SCHWAETZER IM GESPRÄCH MIT ANETTE SCHOBER-KNITZ

KOSMOPOLITISCHES DENKEN TEIL 4: SINNESWANDEL UND WAHRNEHMUNG

Podcast von Dr. Kerstin Bönsch

KOSMOPOLITISCHES DENKEN TEIL 5: WIELAND, KOSMOPOLITISMUS UND CORONA

Zum Hintergrund:

Philosophische Vorlesungsreihe im Podcast-Format der Hochschule Biberach und der Wieland-Stiftung:

 

Kosmopolitisches Denken

 

Kosmopolitismus ist eine Idee von globaler Tragweite und der Vision, dass alle Menschen Bürger*innen einer Welt, sogar eines Kosmos‘ sind. Das Konzept des Kosmopolitismus geht auf die Antike zurück und hat besonders durch und in der Zeit von Christoph Martin Wieland (1733-1813), der ein bedeutender Vertreter des Kosmopolitismus war, eine Renaissance erfahren. 

 

In der neuen Podcastreihe spricht Prof. Dr. Harald Schwaetzer, Gastprofessor für Philosophie an der Hochschule Biberach gemeinsam mit Anette Schober-Knitz, Pressesprecherin der Hochschule, in vier Podcasts über verschiedene aktuelle Aspekte im Hinblick auf den Kosmopolitismus. Denn gerade in Zeiten, wie wir sie gegenwärtig erleben, „vermag die Philosophie wesentliche Hilfestellungen und Anregungen geben, um Orientierung zu gewinnen.“

 

Dr. Kerstin Bönsch, Geschäftsführerin der Wieland-Stiftung in Biberach, bringt entsprechend im fünften und letzten Podcast die von Harald Schwaetzer entwickelten Gedanken mit denen Christoph Martin Wielands zusammen. Um einen angemessenen und maßvollen Umgang mit den Herausforderungen des Anthropozäns zu gewinnen, ist ein Kosmopolitismus, der geistige, menschliche und geschichtliche Entwicklungen und Wandlungen zu denken und in die Gestaltungsprozesse einzubeziehen vermag, unerlässlich.  

 

podcastreihe

shakespeares Sturm - ein biberacher Drama des anthropozän

 

Ein Stück, das an Aktualität kaum eingebüßt hat: Shakespeares „Der Sturm“ ist ein philosophisches und gesellschaftskritisches Drama, das einen Bogen schlägt vom 17. Jahrhundert (Uraufführung 1611) bis in unsere Gegenwart und die Frage stellt: Wo steht der Mensch zwischen Natur und Gesellschaft? Denn wie es bereits bei Shakespeare anklingt, gilt der Mensch heute als entscheidender Faktor für die biologischen und klimatischen Prozesse der Welt – wir leben im Zeitalter des Anthropozän.

 

Die Hochschule Biberach (HBC) hat unter Mitarbeit der Wieland-Stiftung sowie der Landesakademie für die musikalische Jugend in Baden-Württemberg eine Podcast-Reihe mit dem Titel „Shakespeares Sturm – ein Biberacher Drama des Anthropozän“ produziert, die pünktlich zu Wielands Todestag am 20. Januar veröffentlicht.

 

Konzipiert wurde der Podcast von Harald Schwaetzer, Gastprofessor für Philosophie an der HBC und Leiter der Kueser Akademie für Europäische Geistesgeschichte. Der Podcast bildet auf der einen Seite die Grundlage für eine Lehrveranstaltung im Studium Generale – und bietet auf der anderen Seite in Zeiten von Corona eine digitale Ringvorlesung.

 

Dabei spielt der Bezug zu Biberach natürlich eine zentrale Rolle. Schließlich wurde die erste originalgetreue deutschsprachige Aufführung 1761 im Biberacher Komödienhaus gegeben: „Der Sturm oder Der erstaunliche Schiffbruch“ in der Übersetzung und unter der Regie von Christoph Martin Wieland.

 

ZUR ÖFFENTLICHEN RINGVORLESUNG GEHT ES HIER.